Der nackte Beton sieht zwar gut aus, aber die winterliche Kälte lässt er fast ungehindert ins Haus hinein und macht die Wände zu tropfenden Feuchtgebieten.
Der Winter war widrig. Die wenigen Tage im Januar, an denen keine Frostnächte prophezeiht waren nutzte die Firma Sager und klebte die 24cm dicke Aussenisolation ums Haus.
Mit geschickter Hand und akrobatischen Einlagen ( . . . das Fangnetz hilft auch bei grösseren Fischen) werden die grauen EPS Platten (Lambda 0.30) aufgeklebt.
Zu 80 % kann die Fassade gemacht werden vor dem nächsten Kälteinbruch, der bis im April dauern sollte.
Im Februar brauchten wir nur 1500 kWh (wären 150 Liter Öl) um das Haus etwas warm zu halten, obwohl die feuchten Unterlagsböden noch viel Energie zum trockenen brauchten und wir die Fenster und Türen immer wieder öffneten, um das Austrocknen zu beschleunigen.