Lange hatten wir jedes Detail durchgeplant. Wegen des Rekordschneefalls letztes Wochenende (seit 40 Jahren hatte es im Dezember nicht mehr so viel Schnee gehabt!) mussten wir den Termin eine Woche schieben. Jeden Tag haben wir die Wetterprognosen genau studiert. Zum Aufrichten sollte es nicht schneien und vor allem keinen Wind haben.
Marc schaufelt die Schneemassen von den vormontierten Seitenwänden.
Der grosse 50t Pneukran hat sich nur mit einem sehr unguten Gefühl auf der Strasse in Position gebracht, denn unter den 4 Stützen liegt eine dicke Eisschicht. Ein Ruck und das Monster würde von den Stützen fallen . . . eine gröbere Katastrophe.
Der lange Arm ist ausgestreckt, um die Vordachelemente auf das Dach zu hieven . . . der Kranführer bewegt seine Joysticks mit Fingerspitzengefühl und bringt die Teile millimetergenau an den richtigen Ort.
Nach langem Überlegen haben wir die Ostwand aufgehängt, gedreht und können sie in ihre definitive Postion bringen. Die Buchstaben des Logos sind noch alle dran, obwohl der Powerkleber wegen der Kälte nicht aushärten kann und so weich wie am Vortag geblieben ist.
Die Westwand geht dann einfacher, da kleiner.
Und dann den Deckel drauf. Bis alle 6 Stützen eingefädelt sind, braucht es über eine Stunde, aber es passt und bis auf ein paar Millimeter stimmen auch alle Schraubenlöcher überein.